Bei den Siedlern

Bürgermeister Hans-Peter Baumann und die CSU-Stadtratskandidatinnen und -kandidaten kamen der Einladung der Siedler gerne nach und stellten sich sowie ihre Ziele und Vorstellungen für ein zukunftsfähiges Schwarzenbach vor. Hierzu begrüßte zunächst 1. Vorsitzender der Siedler, Reinhard Walther die Christsozialen und freute sich über die rege Teilnahme der Kandidatinnen und Kandidaten.

Bürgermeister Hans-Peter Baumann erläuterte zunächst, dass es ihm in den letzten sechs Jahren darum ging, dass sich die Schwarzenbacher in ihrer Stadt mit den Ortsteilen wohl fühlen.  Hierzu trage die Erschließung des Neubaugebietes „Kornbergblick“ genauso bei, wie die Ansiedlung des Drogeriemarktes in der Kirchenlamitzer Straße, die Sicherstellung der Wasserversorgung mit dem Anschluss an das Hofer Netz, die Erweiterung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten, der Straßenausbau innerorts, in den Ortsteilen oder der Gemeindeverbindungsstraßen. Wichtig für alle Schwarzenbacher, ob groß oder klein, sei die Breitbanderschließung, wie auch die Generalsanierung des Hallenbades mit nunmehr nochmals rund 3 Millionen Euro, wodurch für die nächsten Jahrzehnte der Betrieb des Hallenbades aus technischer Sicht gesichert sein wird. „Hallenbäder stehen meist im Zusammenhang mit Schließungen oder unzureichender Schwimmausbildung in der Presse, wir besetzen dieses Thema positiv“, so Baumann und konnte hierbei darauf verweisen, dass in Schwarzenbach als erstes Bad im Landkreis die Barrierefreiheit vom Eingang bis ins Wasser realisiert werden konnte. Er zeigte sodann auf, wie sich die CSU die weiteren Aufgaben und die Entwicklung in den nächsten Jahren vorstellt. Den Siedlern konnte Baumann zur Freude der Anwesenden mitteilen, dass es nunmehr gelungen sei, die Bauruine in der Nachbarschaft des Siedler-Haislas zu erwerben. Sicherungsmaßnahmen seien bereits erfolgt. Der Abriss werde nun angegangen.

Nachdem sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt hatten, schloss sich die Fragerunde an, die Reinhard Walter mit der Frage nach den Ansiedlungen in den letzten Jahren begann. Baumann konnte hierbei auf verschiedene Erfolge verweisen. So habe er einen jungen Unternehmer nach Schwarzenbach gebracht, der das ehemalige Transatlantik-Gelände revitalisiert. Die Stadt unterstütze die Sanierung der ehemaligen Porzellanfabrik Winterling, in der sich bereits verschiedene Firmen angesiedelt hätten und in den nächsten Monaten z. B. eine schweizer Firma in sanierten Flächen einziehen werde. Auch war es wichtig, ansässige Firmen an das schnelle Internet anzubinden.   Aktuell laufen verschiedene Gespräche zu weiteren Ansiedlungen. Reinhard Walter brachte im Weiteren zum Ausdruck, die Stadt könne für die Sanierung des ehemaligen Kinos durchaus in die Verschuldung gehen. Dem Widersprach Baumann nicht, brachte jedoch deutlich zum Ausdruck, sich diese Bereitschaft bereits bei der Frage hinsichtlich des Baues eines Kinderbeckens im Rahmen der Sanierung des Hallenbades gewünscht zu haben. Dies wäre eine vernünftige Entscheidung gerade für die Schwarzenbacher Familien mit ihren Kindern gewesen. Dem folgte leider die Mehrheit des Stadtrates nicht. Weitere Fragen zur Mietsituation in Schwarzenbach oder zur Ersterschließung der Straße unterhalb des Siedlergeländes wurden ebenso beantwortet.

Baumann bedankte sich abschließend auch im Namen seines Teams bei den Siedlern für die Einladung und das gezeigte Interesse. An den Tischen klang ein interessanter Abend mit noch so manchem kommunalen Gespräch aus.