CSU vor Ort in Martinlamitz

Dorferneuerung, Kornberg und der SuedOstLink standen im Mittelpunkt

Markus Waldhütter und Kristina Teschner begrüßten die Martinlamitzer sowie Bürgermeister Hans-Peter Baumann und die Kandidatinnen und Kandidaten der CSU für die anstehende Kommunalwahl am 15. März in der „Grünen Au“ in Martinlamitz zu einem interessanten Abend, an dem gerade die für den Ortsteil wichtige Punkte fundiert angesprochen und erläutert wurden. Zunächst stellte Bürgermeister Hans-Peter Baumann das in den letzten Jahren bereits Erreichte dar. Hierbei verwies er darauf, es liege ihm daran, dass sich die Schwarzenbacher in der Stadt mit seinen Ortsteilen wohl und aufgehoben fühlen. Sodann erläuterte er, wie er sich die nächsten Jahre in unserer schönen Stadt vorstellt. Im Besonderen ging Baumann auf örtliche Gegebenheiten ein. So konnte er darauf verweisen, dass die Martinlamitzer in den letzten Jahren bereits konkrete Vorstellungen für die Entwicklung des Dorfkerns entwickelt haben, die es nun gilt umzusetzen. So habe die Stadt bereits einige notwendige Grundstücke erworben, bei weiteren sei man in der Verhandlung. Entsprechend werde die Planung verfeinert, wobei der Vorstandschaft der Dorferneuerung um den örtlichen Sprecher Markus Waldhütter eine wichtige Bedeutung zukomme. Eine konkrete Maßnahme werde mit der Planung und der dann folgender Umsetzung im Hinblick auf die Barrierefreiheit des Bürgersaals mit Errichtung eines Aufzuges und dem Einbau einer barrierefreien Toilette im Erdgeschoss angesprochen. Baumann konnte einen verbesserten Planentwurf präsentieren, der noch mit den Hauptnutzern, so z. B. der Feuerwehr Martinlamitz abgesprochen werde.

Hinsichtlich der geplanten Gleichstromtrasse, dem sogenannten SuedOstLink, konnte Baumann von der gerade an diesem Tag durchgeführten Antragskonferenz in Selb im Rahmen des nun begonnenen Planfeststellungsverfahrens berichten. So habe er sich nicht nur im Hinblick auf die Betroffenheit des bereits beantragten Wasserschutzgebietes im Schwarzbachgrund, sondern gerade für die Anliegen der betroffenen Grundeigentümer zu Wort gemeldet. So forderte Baumann die Bundesnetzagentur auf, Tennet zu verpflichten, vor Baubeginn eine Beweissicherung hinsichtlich der Ergiebigkeit der Quellen und Hausbrunnen vorzunehmen, da eine Vielzahl von Anwesen auf die Nutzung dieses Wassers angewiesen seien. Ebenso forderte er Tennet auf, sich bei der Feinplanung an Grundstücksgrenzen und vorhandenen Wegen zu orientieren. Da das Zelchholz  parallel zur vorhandenen 110 KV-Leitung betroffen sein werde, verlangte Baumann den Schutzstreifen der bestehenden Leitung mit zu nutzen, damit der Einschlag möglichst gering ausfalle. Hierbei seien alle Schutzmaßnahmen bei der Auswahl der Trasse und beim Bau für den Wald zu ergreifen.  

Positiv wurde die gezeigte Planung vom Mountainbike-Park am Kornberg aufgenommen. So konnte Baumann die Streckenführung der Trails mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden präsentieren, wie auch mitteilen, dass der Bauauftrag für Wasser und Abwasser bereits vergeben sei. Der Bauantrag für die neue Hütte sei genehmigt. Kristina Teschner ergänzte hierzu, der FC Martinlamitz habe hierauf bereits reagiert und u. a. eine Mountainbike-Gruppe gegründet. Nach der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten schloss sich eine lebhafte und interessante Diskussion an, in deren Rahmen Baumann auch die weiteren rechtlichen Möglichkeiten im Rahmen des Verfahrens der Gleichstromtrasse erläuterte.    

Abschließend bedankte sich Baumann für das rege Interesse und bat die Zuhörer vom Wahlrecht zur Kommunalwahl am 15. März Gebrauch zu machen.